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Our Iceland Trip – Part 3

Werbung, unbeauftragt­ 

 

Hey ihr Lieben! ☺
Ich freu mich immer wieder so doll, dass meine Island Postings so gut bei euch ankommen! Ich merke schon, ich hab euch ein bisschen mit meiner Begeisterung angesteckt, mh? 😉 Der Dritte Teil nun hat zwar ein bisschen auf sich warten lassen, aber nun steht er endlich in den Startlöchern und ist bereit gelesen zu werden. 🙌

 

Diesmal geht unsere Reise weiter vom Myvatn See im Norden bis ganz in den Süden. Und das gleich an einem Tag. Das heißt viel Autofahren, aber auch die Landschaft genießen. Unser erster Stopp war an einem recht berühmten Drehort..

Tag 4
Von Norden nach Südosten Islands

… nämlich in Seyðisfjörður. Keine Sorge, wenn euch das nichts sagt, ist das absolut verständlich. Aber hier wurden unter anderem Szenen von dem Film “Das erstaunliche Leben des Walter Mitty” gedreht. Für uns ein ganz Besonderes Reiseziel, da wir durch diesen Film eigentlich so richtig unser Reisefieber entdecken konnten. Und seitdem wir den Film gesehen hatten, stand er natürlich auf unserer Reiseliste! Für die, die den Film Walter Mitty kennen: Im Dorf Seyðisfjörður wurde die Szenen gedreht, als er mit dem Long Board die lange Straße herunterfährt (siehe hier).

 

Danach ging es mit unseren langen Fahrt gleich weiter. Es ist wirklich Wahnsinn, wie sich die Landschaft auf einer Insel so stark verändern kann. Noch eben war sie super steinig und wüst, auf den nächsten Kilometern ist sie dann total grün und moosig. Dazu noch hunderte von Wasserfällen. Aber ernsthaft. Falls ihr auf der Ringstraße von Norden nach Süden fahrt und ihr Moos entdeckt, dann steigt einfach mal aus. Vor allem in dieser verlassenen Gegend dahinten, ist das Moos so unglaublich dick und weich. Und wenn ich dick meine, dann spreche ich von 20-30cm.

Nach unserer kurzen Moos-Expidition ging es dann gleich weiter nach Höfn, einem kleinen Fischerdorf im Südosten Islands. Eigentlich kein großes Highlight, weil das Dorf recht klein aber touristisch ausgelegt ist. Hauptsächlich die Nähe zum Vatnajökull macht das Dorf für die Touristen aber attraktiv – für uns ja auch ;). Geschlafen haben wir übrigens im Guesthouse Hafnarnes. Etwas außerhalb vom Dorf, aber dennoch sehr belebt. Auf jeden Fall eine gute Möglichkeit um andere Reisende kennen zu lernen.

 

Tag 5

Am nächsten morgen überraschte uns das Isländische Wetter mit eisigem Regen und Wind. Eigentlich hatten wir überlegt eine Gletscher Tour zu machen, aber da es zu neblig und eklig war, stellten wir das erstmal hinten an. Daher ging es auch erstmal zum See Jökulsárlón, was so viel heißt wie Gletscherfusslagune. Der See ist vor allem für seine Eisberge bekannt. Die kommen nicht etwa vom offenen Meer, sondern von der anliegenden Gletscherzunge. Bis zu 15 Meter hohe Eisberge kann man dort an guten Tagen beobachten. Bei uns sah es leider etwas mau aus. Wenige Eisberge und dank dem Wetter auch kaum Sicht zum Gletscher. Am Diamond Beach gleich anliegend das selbe Problem. Hier sollten hunderte Glasklare Eisstücke liegen, aber auch hier waren nur ganz wenige angespült. Da hatten wir einfach mal Pech. Aber tolle Fotos kann man dennoch alle Male machen! ;).

Wir hatten an dem Tag auch überlegt eine Gletscher Tor für umgerechnet 80€ zu machen. Wenn das Wetter einigermaßen toll und kein Nebel da gewesen wäre, hätten wir es auch sicher gemacht. Das lohnt sich bestimmt sehr auf einem richtigen Gletscher rumzuwandern. Aber das Wetter machte und wie schon vorher einen Strich durch die Rechnung und wir überlegten einfach unsere eigene Tour, in der Nähe der Gletscher zu starten. Nämlich im Skaftafell Nationalpark. Vom Visiter Center starteten auch die Touren in die Gletscher, daher konnten wir uns noch kurzfristig entscheiden, doch noch die Tour zu machen. Aber wie schon erwähnt, haben wir uns dagegen entschieden. Was sich im Nachhinein als super Entscheidung erwies!

So machten wir eine 12 Kilometer Wanderrunde und fanden tolle Aussichtspunkte zum Gletscher, sowie zum Svartifoss Wasserfall. Einfach atemberaubend, immer wieder und wieder. Zwischendurch war ich zwar echt ziemlich fertig vom ganzen Laufen, dem teilweise wunderschönen Sonnenschein und peitschendem Regen – aber es hat sich so gelohnt!

Aber genauso fertig sind wir dann ebenso ins Auto gestiegen und Richtung unserer Unterkunft in der Nähe von Vík í Mýrdal gefahren. Und da man einfach nicht genug von der tollen Landschaft bekommt, haben wir uns noch den (falschen) Black Beach angeschaut und den Isländischen Pferden Hallo gesagt. Warum ich falscher Black Beach schreibe? Nun ja, wir waren zwar in Vik und auch an einem Strand mit schwarzen Steinen, aber Beides lag gar nicht zusammen. ;). Eigentlich hatten wir geplant am nächsten Morgen uns Vik mit seinen Sehenswürdigkeiten anzusehen, aber das haben wir leider nicht mehr geschafft. Das gibt es dann im nächsten Teil zu hören.

 

Aber keine Sorge, ich bin ja noch gar nicht fertig. Wie im letzten Teil versprochen, geht unsere Polarlichtsuche auch an diesem Abend (mehr oder weniger) weiter. Als wir von unserer Unterkunft Abends noch einmal in eine heiße Quelle springen wollten und den anstrengenden Tag ausklingen lassen, haben wir am Abend ziemlich helle Stellen am Himmel entdeckt. Zu erst dachten wir, das würde von einer Stadt kommen. Aber hey: Wir waren in Island. Die einzig große Stadt lag noch ein paar hunderte Kilometer von uns entfernt. Und so sahen wir nun unsere Polarlichter zwar schon das 2. Mal, aber das 1. Mal mit bloßen Augen! Und selbst dieser “nur” grün angehauchte Himmel war schon einfach so erstaunlich. Aber seht selbst:

 

Natürlich wurde das Foto mit Langzeitbelichtung aufgenommen, aber ich glaube hier kann man schon gut erahnen, wie hell die Lichter an dem Abend waren. Wir haben uns so gefreut, die grünen Lichter endlich mit dem Auge sehen zu können, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Aber hier endet nun auch der Dritte Teil wieder. Ich kann euch übrigens schon was für den letzten Teil verraten: Da wird es Bewegtbilder geben.. 😉 Stay tuned!Wie hat euch der Post gefallen? Sind es euch zu viele Fakten oder wollt ihr sogar noch mehr Einzelheiten wissen? 🙂 Lasst es es mich wissen, ich freu mich wahnsinnig über euer Feedback! ♡

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